Communities um Objekte herum konzipieren

Veröffentlicht am Februar 15, 2008 by Stephan Schillerwein

Thomas Vander Wal (der Vater der „Folksonomy„) hat einen sehr interessanten Blog-Post über „The Elements in the Social Software Stack“ geschrieben.
Kernaussage (für mich) ist:
Interessen und folglich Diskussionen und Verbundenheit entstehen häufig (und auch leichter) um Objekte herum. Bestes Beispiel sind sicher die z.T. sehr zahlreichen Kommentare auf Sites wie flickr oder youtube zu den dortigen Photos und Videos.

Eigentlich ist das ja auch eingänglich: wenn bspw. eine Gruppe von Intranet Managern das erste mal zusammen kommt, ist der Austausch anfänglich (trotz gemeinsamem Interessengebiets) oft eher zögerlich. Legt hingegen einer der Anwesenden einen Screenshot seines Intranets auf den Tisch (bietet also ein Objekt zur Stellungnahme und Diskussion an), geht der Austausch sofort und intensiv los.
Auch in Intranet Diskussionsforen fehlt diese Beziehung zu einem Objekt meistens – und dementsprechend gering ist üblicherweise die Beteiligung (natürlich ist das nicht der einzige Grund).
Anstatt das Forum also losgelöst als eigenständigen Bereich des Intranets zu konzipieren, sollte besser eine Kommentar- oder Forumsfunktion direkt an jedem Content (als Diskussionsobjekt) angeboten werden. Somit ist das Forum und seine Einträge immer im thematischen Zusammenhang sichtbar und die Benutzer „stolpern“ automatisch darüber und werden so eher zur Teilnahme angeregt.

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